Geräuscharmes Pflaster für die Innenstadt

Veröffentlicht am 11.07.2007 in Lokalpolitik

die Stadträte besichtigen das Pflaster

Die SPD Stadtratsfraktion besucht Fa. Ferstl und besichtigt das neue, geräuscharme Pflaster für die Innenstadt: Guter Kompromiss für historische Innenstadt und Wohnqualität!

Nachdem in der letzten Bauausschusssitzung der Vorschlag von Adolf Karg, SPD, einen eigenen Ortstermin zur Besichtigung des Pflasters für die Innenstadt leider keine Beachtung fand, trafen sich die 3 SPD Stadträte nun bei Fa. Karl Ferstl im Industriegebiet und besichtigten das neue „Castello“, das nun mit extra geringer Fugenbreite und scharfen Kanten als besonders leises Pflaster neu im Sortiment ist.
Ferstl erläuterte die Vorteile des Pflasters:“ Hier kann jeder Laie schon sehen, dass kaum noch ein Unterschied zu einer Asphaltierung ist“.
Er bezeichnete das als „guten Kompromiss“, extrem leise, und trotzdem noch der historischen Altstadt Rechnung tragend.
Die drei Stadträte konnten ihm nur zustimmen und Adolf Karg schlug vor, dass möglichst viele Anlieger und auch Stadträte sich vor der entscheidenden Sitzung am 24. Juli noch bei Fa. Ferstl ein Bild machen sollten. Er bat den Firmeninhaber, eine Beschilderung anzubringen, damit die Bürger den Vorschlag auch leicht finden.
„Eigentlich sollte der ganze Arbeitskreis Innenstadt noch mal vor Ort ein Treffen machen“, schlug Gerd Lindl vor.
Carolin Braun griff den Vorschlag eines Anliegers auf, der in der AK Sitzung gebeten hatte, auch die Fahrbahnbreite für einige Tage vor Ort zu „simulieren“ mit Fahrbahnbegrenzungen, damit alle Dietfurter wüssten, wie breit die Fahrbahn dann noch ist.
„Das ist doch machbar“, sagte Braun.
Man sollte den Leuten doch so weit wie möglich entgegen kommen.
Die SPD Stadträte hatten Verständnis für die Befürchtungen der Anlieger mit Wohnungen dort, dass durch ein Pflaster vor allem Nachts eine unzumutbare Lautstärke entstünde. „Da müssten halt dann die Raser in der Nacht durch Polizeikontrollen „gebremst“ werden.

Grundsätzlich aber waren die drei Stadträte sich einig, dass ein leises Pflaster, wie es nun vorliegt, für den Rathausplatz in Frage kommt: „Schließlich haben wir eine historische Innenstadt, und da sollten wir schon diesen Kompromiss eingehen“.

 

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