Sanierung des Stadtfriedhofs

Veröffentlicht am 02.10.2012 in Kommunalpolitik

Eine Landschaftsarchitektin hat die Pläne für den Dietfurter Friedhof vorgelegt.
Die SPD wollte die Pläne vor Ort überprüfen, und hat eingeladen zur Ortsbesichtigung.
Im Gespräch mit den Bürgern wurde sogar mit einem Rollator getestet, wie die Befahrbarkeit der Wege wirklich aussieht.

Adolf Karg brachte es auf den Punkt: "Im Grunde ist der Knackpunkt die Frage, ob wir den Hauptweg pflastern wollen!".
Selbstverständlich geht es auch um die Bepflanzung und Verschönerung, aber die Hauptfrage ist schon, was für Vorteile oder Nachteile die angedachte Pflasterung des Weges bringen wird.

Carolin Braun hatte deswegen die Idee vor Ort mit einem Rollator auszuprobieren, wie leicht oder schwer der Besuch der Gräber für ältere Mitbürger ist.

Andreas Haußner und Gerd Lindl überzeugten sich selbst: Dort, wo der Weg vom Kieselschotter befreit ist, lässt sich alles leicht erreichen.
Aber da, wo die Wege mit 2 bis 5 cm hohen Kieselsteinen belegt sind, ist einfach kein Durchkommen mehr!
Elisabeth Meier und Albert Schmid berichteten von eigenen Erfahrungen, dass mit einem Rollstuhl dort alles noch viel schlimmer ist.

Schlußendlich wurden nach langer Diskussion einfach Pro und Contra gesammelt:
Für ein Pflaster spricht:
< leichte Pflege im Winter
< beste Begehbarkeit mit Rollatoren, Kinderwägen und Rollstühlen
< langjährige Lösung

Gegen ein Pflaster spricht:
< nur der Hauptweg wird gepflastert, Nebenwege???
< selbst am Hauptweg müssen die Ränder noch mit gekiest werden
< hohe Kosten

Grundsätzlich herrschte die Meinung, dass es sinnvoller sei, ALLE Wege mit einem neuen Grundaufbau zu versehen, der stark verdichtet wird, und von Kieselsteinen befreit. Dies würde eine sehr gute Begehbarkeit schaffen.
Gepflastert werden sollte aus optischen Gründen nur ein kreuzförmiger Bereich zwischen den Kriegerdenkmalen und die Einfahrt zum Leichenhaus zur Befahrung mit Lkws.

Selbstverständlich sollten außerdem die Bepflanzung und die Beleuchtung verbessert werden.

Wir von der SPD werden weiterhin mit den BürgerInnen im Gepräch bleiben, und nehmen ihre Meinungen gerne auf, bevor im Stadtrat die Entscheidung fällt. Sprechen Sie uns einfach an!

 

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