Schlaglochtour durch Dietfurt geht weiter

Veröffentlicht am 05.01.2011 in Kommunalpolitik

Bei der Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins im November hatte MdL Reinhold Strobl versprochen, eine Anfrage an den Landtag zu richten, zur Sanierung der Staatsstraßen im Gemeindebereich Dietfurt.

Nun erhielt OV Vorsitzende Carolin Braun die Antwort übermittelt.

„Leider klingt das nicht gut“, sagte Braun.

Die oberste Baubehörde teilt mit, dass der Teilbereich zwischen Dietfurt und Mühlbach (Staatstraße 2230) in die Dringlichkeitsstufe 3 eingeteilt ist.

„Ein konkreter Maßnahmenbeginn wird nicht genannt“, kritisierte Braun. „Dabei befindet sich dieses Streckenstück in einem katastrophalen Zustand!“

Auch das Teilstück der Staatstraße 2394 von Dietfurt nach Erggertshof (vor allem der Wildensteiner Berg) sei nur Dringlichkeitsstufe 3.

Noch weniger Chancen auf eine Sanierung besteht für die Ortsdurchfahrt Töging. Hier ist offensichtlich gar keine Dringlichkeitseinstufung vorgesehen. Man habe in 2007 einen Teilbereich innerhalb Tögings erneuert, und „der verbleibende Abschnitt stellt sich im Vergleich zu anderen Maßnahmen im Landkreis Neumarkt nicht vordringlich dar“, zitiert Carolin Braun das Schreiben, das von Innenminister Herrmann unterzeichnet ist.

Braun teilte ihren Stadtratskollegen Adolf Karg und Gerd Lindl mit, dass die Strecke nach Mühlbach aufgrund des Verkehrsaufkommens vorrangig saniert werden solle: allerdings: „bei entsprechender Mittelausstattung“.

Im Klartext heiße das, es wird nur gebaut, wenn Mittel im Staatshaushalt in ausreichender Menge vorhanden sind.

MdL Strobl hat zusammen mit einigen SPD Kollegen im Landtag bereits mehrfach den Antrag auf Mittelaufstockung für die Bestandserhaltung der Staatstraßen in Bayern gestellt.

Strobl: „Auch der oberste Rechnungshof hat den Zustand der Staatsstraßen schon kritisiert – hier besteht deutlicher Handlungsbedarf!“ Allerdings würden diese Anträge immer abgelehnt.

Braun bedankte sich bei MdL Strobl für dessen Einsatz für die Region, „auch wenn wir uns ein bessere Nachricht gewünscht hätten“.

 

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