SPD plädiert für Granit-Pflaster!

Veröffentlicht am 04.06.2008 in Lokalpolitik

Am 26. Mai wurde der vorgesehene Beschluss über die Pflasterart auf Antrag der UPW leider noch mal vertagt.
Die SPD Stadträte sehen darin keinen Sinn - eher gefährdet der Aufschub von 3 Wochen die Baumaßnahme.
Nach mehrstündiger Diskussion mit Fachleuten waren sich Adolf Karg, Gerd Lindl und Carolin Braun einig: Granit ist die bessere Lösung: Schöner, garantiert frostsicher und nicht teurer.

SPD Stadtratsfraktion und Vorstand sind einhellig der Meinung, dass der Marktplatz mit Granit gepflastert werden muss.
Unverständnis herrschte nach der letzten Stadtratssitzung auch über die nochmalige Vertagung der Entscheidung. „Wir haben lange genug diskutiert – ein weiterer Aufschub gefährdet den Baubeginn in diesem Jahr“, sagte Stadträtin Carolin Braun.
Gerd Lindl brachte die Meinung der Sozis auf den Punkt: „ Wir wollen Granit! Das ist jahrelang erprobt,garantiert frostsicher, sieht hervorragend aus, und kostet auch nicht mehr“.
Nach den Informationen in der Stadtratssitzung seien die Vorbehalte gegen das neue Dolomitpflaster leider für die SPD Stadträte nicht ausgeräumt.
Stadtrat Adolf Karg brach eine Lanze für den Flossenbürger Stein: die Farbe sei sehr schön, und die Erfahrungen der bereits besuchten Standorte zeige, dass die Ausschreibung auch entsprechend gestaltet werden kann, damit Dietfurt das Oberpfälzer Produkt bekomme.

„Es gibt eben noch keine langjährigen Erfahrungen mit Dolomit als Pflaster, das ist ein Risiko, dass wir nicht tragen wollen.“ Auch wenn finanziell eventuell gewährleistet sei, dass Probleme mit der Frostsicherheit behoben würden: „Das wäre eine Katastrophe, wenn wir in einigen Jahren wieder von vorne anfangen müssen, mit monatelangen Bauphasen. Das Risiko wollen wir auch den Geschäftsleuten nicht zumuten, “ sagte Carolin Braun.
Auch der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Andreas Haußner betonte, dass sich Dietfurt keine Experimente leisten könne, und der Bevölkerung auch nicht zumuten wolle.
Er plädierte dafür, dass man zügig weiterplanen sollte, damit man nicht Gefahr laufe, eine Winterbaustelle in der Mitte der Stadt zu bekommen.

 

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