Presse und Stellungnahmen

Rechtsradikale Fahnensymbole

Wir meinen: Solche Veranstaltungen schaden dem Tourismus in Dietfurt
Zu den schwarzen Fahnen unten auf dem Bild dann auch noch ein paar Informationen aus dem Internet: (www.ida-nrw.de; fahnen)

Die Bedeutung der schwarzen Fahne für diese Szene begründete ein Neonazi in dem einschlägigen Szeneblatt "Zentralorgan" wie folgt: "Die schwarze Fahne ist das Symbol der Not in unserem Reich ... Zeichen unserer erbarmungslosen Kampfbereitschaft. Unser gemeinsames heiliges Symbol, für das wir kämpfen, wird erst wieder auf unseren Fahnen prangen, wenn wir dieses System vernichtet haben." Mit dem genannten "heiligen Symbol" ist das Hakenkreuz gemeint, das im "Dritten Reich" erst auf der Reichkriegsfahne und dann auf der roten NS-Flagge flatterte.
Der „Zusammenschluss junger Leute“, die Kameradschaft, – hat diese Veranstaltung in Dietfurt initiiert. Jeder, der die schwarze Fahne verwendet, will die Verfassung und unsere Demokratie vernichten.

Mit der Reichkriegsflagge sind 4 „Kameraden“ beim Lichterzug zur Friedenskirche am 30.10.05 durch unsere Innenstadt gezogen.
Dazu die gleiche Internetquelle: Bei rechten Aufmärschen trifft man zudem auf spezielle Varianten (z. B. …oder "Nationaler Widerstand"). Bei der Genehmigung rechtsextremer Versammlungen haben Polizeibehörden bereits mehrmals das Mitführen der Reichskriegsflagge mit der Begründung untersagt, dass sie von der Mehrheit der Bevölkerung als Provokation und teilweise als Wiedererwachen der NS-Zeit empfunden wird.
Wir möchten Ihnen mit diesen Informationen nur zeigen, dass die Kameradschaft bei weitem nicht dem harmlosen Bild entspricht, das sie Ihnen glauben machen wollen.

Ständig wird unsere Innenstadt von der Kameradschaft durch rechte Aufkleber verunstaltet. Auch hier sind wir überzeugt, dass dies dem Tourismus schadet.

Wir überlassen die Entscheidung Ihnen, aber wir sind der Meinung, dass unsere Gesellschaft nicht wieder zu lange zuschauen darf, denn wir haben aus der Geschichte gelernt.Mit freundlichen Grüßen,

Carolin Braun und Gerd Lindl,
SPD Dietfurt

 

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