Presse und Stellungnahmen

Pressemeldung OV Mai 2006

Die SPD Dietfurt hat sich gestern zu einer Sitzung in Mallerstetten, Gasthaus Freihart, getroffen.
Die Vorstandschaft diskutierte dabei im Schwerpunkt die Entwicklung der Innenstadt in Dietfurt.
Den Sozialdemokraten liegt die städtebauliche Entwicklung der Dietfurter Innenstadt besonders am Herzen. „Wir haben so viele Baudenkmäler, die erhaltenswert sind,“ sagte Fraktionssprecherin Carolin Braun.
Auch Stadtrat Adolf Karg ist in seiner Funktion als Vorsitzender des Tourismusvereins besonders an einer attraktiven Innenstadt interessiert: „Da muss ein Anreiz geschaffen werden, für private Hausbesitzer, Ihre Anwesen nicht verkommen zu lassen.“
Deshalb erinnern die SPD Stadträte an ein Programm zur Fassadenrenovierung, in dem bis zu 10% der Kosten von der Stadt zu unterstützen sind, sofern sich der Hausbesitzer nach der städtischen Gestaltungsfibel richtet.
Trotzdem haben die Genossen aber auch die Finanzen der Stadt im Auge: „Diesen Betrag müssen wir nach oben hin deckeln“, begründete Carolin Braun. Auch Gesamtsanierungen werden im „Rahmen dessen, was der Haushalt ermöglicht“ von der Stadt bezuschusst.
Dies halten die Stadträte der SPD für nötig, damit mehr Hausbesitzer die Renovierungen endlich in Angriff nehmen. Jetzt sei ein guter Zeitpunkt darauf noch einmal hinzuweisen, weil die städtischen Maßnahmen zu Innenstadtsanierung im nächsten Jahr ebenfalls in Angriff genommen werden.
Deshalb stellt die SPD einen Antrag für die nächste Stadtratssitzung: Positive Beispiele für erfolgreiche Sanierungen im Rahmen der Städtebauförderung in Berching sollen zum Ziel einer Fahrt gemacht werden, die von der Stadt Dietfurt zu organisieren ist. An dieser Informationsfahrt sollen auch private Hausbesitzer teilnehmen können, und die Mitglieder des Agenda 21 Arbeitskreises Innenstadt.

Mit einem anderen, wesentlich unerfreulicherem Thema beschäftigte sich nach Bürgerhinweisen die Vorstandschaft der SPD ebenfalls.
Es gibt eine Menge Klagen, dass die Hinterlassenschaften von Hunden im Stadtgebiet zu einem immer größeren Ärgernis werden.
Deshalb befürwortet die SPD die Errichtung von Hundetoiletten, zunächst vor allem im Bereich des Altenheims an der Laber, oder beim ehemaligen Kindergarten, sowie am Schiffanlegepavillon.
Dies soll den Hundebesitzern ermöglichen, die „Häufchen“ ihrer Lieblinge gleich wieder zu beseitigen.
Allerdings sollen dann auch uneinsichtige Hundebesitzer zu einem Bußgeld verdonnert werden können, wenn sie die neue Einrichtung dann nicht nutzen.

Stadtrat Gerd Lindl stellte den weiteren Vorstandsmitgliedern auch die geplante Fremdenverkehrsabgabe vor.
Er erklärte, dass die einzelnen Gewerbetreibenden mit sehr niedrigen Abgaben zu rechnen haben, weil sich durch die Staffelung der „Vorteilsätze“ eine Verteilung auf viele Schultern ergebe.
Adolf Karg stellte heraus, dass die so eingenommenen Gelder für zusätzliche Maßnahmen im Bereich des Tourismus eingesetzt werden sollen. Nach Vorlage einiger Beispielrechnungen waren alle Anwesenden der Meinung, dass man für eine positive Weiterentwicklung im Tourismus diese Abgabe baldmöglichst einführen sollte.

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